top of page
Wolfsprinzessin_1_HG.jpg

Marissa Meyer & N. K. Jemisin

  • Autorenbild: UnDi
    UnDi
  • 5. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. März


Foto von Büchern. Links Marissa Meyer: Wie Monde so silbern, Wie Blut so rot, Wie Sterne so golden und Wei Schee so weiß. Rechts die Broken-Earth-Trilogie von N. K. Jemisin: Zerissene ERde, Brennender Fels, STeinerner Himmel. Neben dem Bild Text: Perhaps we are not lost, just taking a long time returning home. Loreena McKennitt

Diese Fee ist eine Zwillingsfee und das ist auf so viel Arten passend, dass ich es mir gestatte.

Danke, dass Ihr diese Reise mit mir gemacht habt. Sie war lang und sicher ein wenig verschlungen. Aber am Ende führt sie uns zurück in den Schoß der Phantastik. Um es mit Loreena McKennitt zu sagen: »Perhaps we are not lost, just taking a long time returning home.« Vielleicht haben wir uns nicht verlaufen, sondern nehmen uns nur viel Zeit, um nach Hause zurückzukehren.


Marissa Meyer leuchtete mir den Weg nach Hause.

Sie kam auf einem Umweg zu mir, als Jugendliteratur. Mit 30 und unglücklich in meinem Brotjob, begann ich eine Weiterbildung im Bereich Kinder- und Jugendliteratur. So stieß ich auf Meyers Luna-Chroniken, eine vierbändige Reihe mit Anleihen an bekannte Märchen. Um Euch Lust darauf zu machen, sage ich nur: Der erste Band beginnt mit Cinderella, aber sie ist ein Cyborg und statt ihres Schuhs verliert sie gleich den ganzen Fuß.


Wieder Kinder- und Jugendbücher zu lesen, war eine Wohltat. Wirklich, es gibt so viel witzige, kluge, phantasievolle Kinderliteratur. Und die Weiterbildung war auch eine willkommene Legitimation, wieder tiefer ins Phantastische einzutauchen.


Wenn Marissa Meyer mir den Weg nach Hause gewiesen hat, dann hat N. K. Jemisin mich dort erwartet, mit angefeuertem Kamin und reich gedecktem Tisch. Ihre Broken-Earth-Trilogie war ein Augenöffner für mich. SO kann moderne Phantastik sein.


Meyer und Jemisin sind meine letzte Fee, nicht weil sich mit ihnen ein Kreis schließt – diese Reise ist noch nicht zu Ende. Aber sie stellen einen der letzten wichtigen Wegsteine dar, den ich passiert habe.

Seit letztem Sommer lasse ich euch in UnDi-Liest alle live dabei zusehen, wie ich diese Reise fortsetze. Mal ist sie ein Spaziergang über Blumenwiesen, dann eine Bergwanderung, die mit atemberaubendem Ausblick belohnt.


Die Straße gleitet fort und fort.


(Und ja, das ist der Satz, bei dem ich angefangen habe zu weinen.)


Screenshot von Treads. Threadtext: Ich hab da ja schon was anbedeutet mit Beitragsreihe und Lesebiographie und Feen und so.Kann sein, dass mir gerade beim Schreiben des vorletzten Beitrags die Tränen gekommen sind und ich auch noch sehr undamenhaft gequietscht habe: "Jetzt fang ich echt noch an zu heulen." Weinen ist übrigens kein Zeichen von Schwäche, sondern von emotionaler Zugänglichkeit. (lächelndes Emoji) Und keine Sorge, ich erwarte nicht, dass IHR bei den Beiträgen weint. (lachender Smiley) Unter dem Screenshot Text: Die Straße gleitet fort und fort.

Kommentare


bottom of page